Politik und Branche


Amplifon hat nach eigenen Angaben das Unternehmen Hörakustik Kempkes & Groß im westlichen Münsterland übernommen. Wie die Kette jetzt offiziell mitteilte, wurden fünf Geschäfte in Nottuln, Coesfeld, Ahaus, Dülmen und Gescher in das Filialnetz integriert und die frühere Belegschaft übernommen. Die Betreuung und Versorgung der Kunden soll laut einer Pressemitteilung so weiter bei den gewohnten Ansprechpartnern erfolgen. »Sicherheit und Vertrauen spielen bei der Geschäftsübernahme eine große Rolle«, erklärte der Geschäftsführer der Amplifon Deutschland GmbH, Robert Leitl, dazu. Das Unternehmen gibt selbst an, mehr als 200 Geschäfte in 14 Bundesländern zu betreiben. Nach einem Bericht des »Hamburger Abendblatts« sollen es nach Wunsch von Leitl bis zum Ende des kommenden Jahres 250 Filialen sein. Das hänge der Zeitung zufolge jedoch davon ab, ob weitere Übernahmen möglich seien und bei Neueröffnungen passende Mitarbeiter gefunden würden. zg

Der Hörgerätehersteller Oticon hatte kürzlich zu einem Symposium hoch über dem Hamburger Hafen eingeladen. Es ging um die Zukunft von Hörakustik und Audiologie. 100 Teilnehmer waren gekommen und hörten Wissenschaftler und Experten zu. Warum es genau ging, erfahren Sie in der Hörakustik (Ausgabe 11/2012).

EUHA
Patrizia Lawall hat die Geschäftsführung bei der EUHA übernommen. Wie die Europäische Union der Hörgeräteakustiker e.V. jetzt mitteilte, trete die 46-Jährige damit die Nachfolge von Sigrid Weissgerber an. Die EUHA erklärte, sie sei sehr froh, eine Geschäftsführerin gefunden zu haben, »die die speziellen Eigenschaften und Begebenheiten der Branche seit mehreren Jahren intensiv kennt«. Lawall war seit 2010 bei der Bundesinnung tätig. Im Oktober vergangenen Jahres hat sie erfolgreich ein Studium zur Betriebswirtin nebenberuflich abgeschlossen. zg

Apropos Europäische Union der Hörgeräteakustiker e.V.: Sie finden auf unserer Website unter EUHA-Kongress 2012 viel Wissenswertes zur Messe, den Neuheiten, Ausstellern und Verbänden. Schauen Sie sich doch noch einmal um.

BirteKnaepper-neu
Renate Welter ist Vizepräsidentin des Deutschen Schwerhörigenbundes e. V. (DSB) und vertritt zum Thema Festzuschuss eine klare Meinung. Im Gespräch mit der Hörakustik spricht sie auch darüber, wie das System aus Ihrer Sicht verändert werden könnte und wie die Zusammenarbeit mit den Hörgeräteakustikern läuft. Ihre Einschätzung können Sie nachlesen – in der Printausgabe der Hörakustik (10/2012).


Nach Angaben des Schweizer Herstellers Sonova plant die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, sämtliche Strafverfahren »gegen ehemalige und aktuelle Organe der Gesellschaft« einzustellen. In einer offiziellen Mitteilung an die Presse erklärte der Konzern, dass die Untersuchung wegen Insider-Trading abgeschlossen werden soll. Da es sich um Verfahren gegen Privatpersonen handelt, sei der Hörgerätehersteller nicht direkt betroffen. zg

Die Gespräche zu den WHO4-Verträgen sind abgeschlossen, doch es werden sich nicht die letzten gewesen sein, die die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) mit den Krankenkassen geführt hat. Dabei gelten bestimmte Regeln. Welche das sind, das können Sie in der Hörakustik nachlesen (Ausgabe 10/2012). Sie interessieren für Branchennachrichten und möchten immer auf dem Laufenden sein? Dann abonnieren Sie doch die Hörakustik.

exklusiv-Beitrag 4
Aus der Ausgabe 12/2012

Sein Vater baute das Geschäft vor 60 Jahren auf und seit nunmehr 20 Jahren führt Ulrich Aumann das Unternehmen in Düsseldorf. Er kennt die Branche. Wie schätzt er die aktuellen Entwicklungen ein, was macht ihn zu einem erfolgreichen Unternehmer und was rät er jungen Kollegen?

Ulrich AumannDie Hörakustik hat mit ihm gesprochen und Sie können das Interview in voller Länge nachlesen –
Hörakustik – einfach mehr wissen!

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Der »verkürzte Versorgungsweg« ist ein Begriff, den viele in der Branche lieber verdrängen. Dabei sollte seit 2011 eigentlich alles klar sein, die rechtlichen Grenzen sind längst gesetzt, so Eric Zimmermann von der biha in einem Beitrag in der Hörakustik (Ausgabe 10/2012). Was die Rechtsprechung aussieht und was das für Hörgeräteakustik bedeutet, das erfahren Sie in der Printausgabe. 

Bjoern Kerzmann
Dass sich der Markt gerade stark verändert, ist natürlich kein Geheimnis. Aber wie die verschiedenen Hersteller damit umgehen, bleibt spannend. Oticon hat immer technologische Akzente gesetzt wie beim Thema Binauralität. Aber jetzt schwebt den Dänen etwas anderes vor. Björn Kerzmann sprach mit Geschäftsführer Torben Lindø und dem Audiologischen Leiter Horst Warncke über ihre Forschungspläne und die neuesten Produkte. Ob Sie auch über die Frage Festzuschuss oder Festbetrag gesprochen haben? Sicher. Lesen Sie selbst – in der Dezemberausgabe der Hörakustik (12/2012).

1962. Gab es da schon Otoplastiken? Nicht direkt. Aber der Firmengründer der Heba Otoplastik Labortechnik und Einrichtungs GmbH und Co. KG, Paul Peter Bartels, ließ sich eben etwas einfallen. Im Hörakustik-Beitrag (Ausgabe 9/2012) geht’s jedoch nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um aktuelle Entwicklungen und eine Idee!

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