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Menschen, die an zystischer Mukoviszidose leiden, müssen oft gegen Lungeninfektionen behandelt werden. Die dabei eingesetzten Aminoglykosid-Antibiotika gelten einerseits als sehr wirksam gegen lebensbedrohliche Infektionen und sollen nur geringe Antibiotikaresistenzen hervorrufen. Andererseits kann der Einsatz dieser Antibiotika auch zu einem Hörverlust führen. Bis zu 50 % der Menschen mit zystischer Mukoviszidose könnten dem Magazin „Hearing Health & Technology Matters“ zufolge von den Nebenwirkungen der Antibiotika auf das Gehör betroffen sein. Forscher der Universität Stanford entwickeln deshalb neue Aminoglykoside, die weniger schädlich für das Gehör sein sollen. Das Forschungsprojekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom britischen Royal National Institute for Deaf People (RNID) und der Cystic Fibrosis Trust mit 210.000 Pfund (ca. 248.000 Euro) unterstützt.         ML

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