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Wie schafft es das Gehirn, in einer lauten Menschenmenge einem Sprecher zuzuhören und eine andere Stimme auszublenden oder zu ignorieren? Forscher des University of Rochester Medical Center in den USA haben herausgefunden, dass das Gehirn einen zusätzlichen Schritt macht, um die Worte des Sprechers zu verstehen. Bei den Worten anderer Sprecher unterbleibt dieser Schritt. In einer Studie sollten die Probanden ihre Aufmerksamkeit auf eine von zwei Geschichten richten, die sie zeitgleich zu hören bekamen. Anhand von EEG-Hirnstromaufzeichnungen stellten die Forscher fest, dass die Probanden die Geschichte, auf die sie sich konzentrieren sollten, in Phoneme umwandelten – die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Klangeinheiten. Nach Ansicht der Forscher ist diese Umwandlung der erste Schritt zum Verständnis der Geschichte.      ML

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