Foto: Anja Hübel

Die Zahl der hörgeschädigten Menschen weltweit könnte nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von derzeit über 1,5 Milliarden auf fast 2,5 Milliarden Menschen im Jahr 2050 ansteigen. Dann wäre in knapp drei Jahrzehnten statt jeder Fünfte bereits jeder Vierte von einem Hörverlust betroffen, wie aus Hochrechnungen des zum Welttag des Hörens veröffentlichten „World Report on Hearing“ der WHO hervorgeht. Fast 80 Prozent der Hörgeschädigten leben in einkommensschwachen Gebieten und haben keinerlei Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten. Bei rund 60 Prozent der Kinder sei der Hörverlust vermeidbar, etwa durch Schwangeren- und Neugeborenen-Hörscreenings sowie eine frühzeitige Behandlung von Mittelohrentzündungen. Für Erwachsene weist der Bericht auf die Bedeutung von Lärmschutzmaßnahmen bei Arbeit und Freizeit hin. Außerdem müsse der Ototoxität von Medikamenten größere Beachtung geschenkt werden. zg

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