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Forschern sei es gelungen, eine Theorie zu untermauern, nach der kleine Gasbläschen in der sogenannten Synovia-Flüssigkeit im Spalt zwischen den Gelenkknochen der Grund für das Knacken sind, meldete die „Ärzte Zeitung Online“ am 05.04.2018. Normalerweise sei das Gas in der Gelenkschmiere gelöst, beim Auseinanderziehen entstehe ein Unterdruck und es perlten Gasbläschen aus, ähnlich wie beim Öffnen einer Flasche Sprudel. Springen die Gelenkflächen auseinander, steige der Druck plötzlich, in der Folge verkleinerten sich die Gasbläschen rasant, was zu Druckschwankungen führe. Das sei das Geräusch, was man höre. Danach verkleinerten sich die Blasen weiter und das Gas werde wieder in der Synovia-Flüssigkeit gelöst, ohne ein Geräusch zu ma­chen. Dieser Vorgang könne etwa 15 bis 20 Minuten dauern. Das Knacken könne eine Lautstärke von bis zu 83 dB erreichen. zg

 

 

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