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Werden ältere Menschen mit Hörstörungen mit einem Cochlea-Implantat (CI) versorgt, verbessert sich nicht nur deren Lebensqualität, sondern auch ihre kognitive Leistung. Zu diesem Ergebnis kam eine Pilotstudie, welche bei der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO KHC) in Lübeck vorgestellt wurde. Im Rahmen dieser Studie hatte Privatdozentin Dr. Christiane Völter die geistigen Fähigkeiten von Patienten vor und nach einer CI-Operation mit zehn Übungen am Computer, die verschiedene kognitive Bereiche abdeckten, geprüft. Dabei habe sich ergeben, dass sich bereits nach sechs Monaten eine verbesserte Performance im Bereich der Aufmerksamkeit, verzögerter Erinnerung, Impulskontrolle und Arbeitsgedächtnis zeigt. Die größten Verbesserungen hätten sich allerdings in den Tests zu den exekutiven Funktionen gezeigt. Damit wird die Fähigkeit zu komplexen Leistungen, wie sie im Alltag benötigt werden, gemessen. zg

 

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