Foto: Anja Hübel

2012 wurden in Südafrika gesetzlich vorgeschriebene Hörscreenings für Schulkinder eingeführt, um Hörverluste früher entdecken und versorgen zu können. Allerdings scheiterten diese häufig an fehlendem audiologischem Equipment und geschultem Personal, meldete die Hear the World Foundation des Hörsystemherstellers Sonova.

Diese Situation möchte das Start-up HearX mit seiner App hearScreen verbessern. Diese wurde an der Universität Pretoria entwickelt. Damit sollen Hörscreenings so einfach wie möglich werden, denn für die Tests seien weder umfangreiches Equipment noch geschultes Personal notwendig, heißt es bei Hear the World weiter. Damit lasse sich nicht nur der Zugang zu hörmedizinischer Versorgung vereinfachen, sondern auch die Kosten für die Hörscreenings deutlich senken. Die Hear the World Foundation unterstützt das Projekt in Südafrika mit der Bereitstellung von finanziellen Mitteln und Hörgeräten. Bis Anfang 2019 sollen 10 000 Kinder ein Hörscreening erhalten. zg

 

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