Laut vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamts entwickelt sich das Gesundheitshandwerk im ersten Quartal 2010 gegen den Trend der anderen zulassungspflichtigen Handwerke.

Während das Gesundheitsgewerbe gegenüber dem ersten Quartal 2009 bei den Beschäftigten um 1,3 Prozent zulegte und beim Umsatz sogar um 1,9 Prozent, sank die Beschäftigtenzahl im Handwerk insgesamt um 1,5 Prozent, der Umsatz um 6,7 Prozent. Damit waren die Gesamtzahlen zum sechsten Mal in Folge rückläufig. Umsatzrückgänge verzeichnete vor allem das Kraftfahrzeuggewerbe (-14,7 Prozent) durch das Auslaufen der Umweltprämie, aber auch das Bauhauptgewerbe (-12,9 Prozent) durch den strengen Winter. Eine positive Umsatzentwicklung verzeichneten neben dem Gesundheitsgewerbe das Ausbau- (+2,4 Prozent) und das Lebensmittelgewerbe (+0,1 Prozent). Mehr Beschäftige gab es nur im Gesundheitsgewerbe; die größten Beschäftigtenrückgänge verzeichneten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf. Weitere Informationen gibt es kostenfrei auf der Internetseite des Statistischen Bundesamts www.destatis.de/publikationen (Suchwort »Handwerk«). zg

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net