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Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) kritisiert in einer Stellungnahme, dass Krankenkassen Anträge auf Wiederversorgung mit Hörgeräten nach Ablauf von sechs Jahren zunehmend ablehnen. Nach Auffassung des DSB verstößt ein solches Verhalten gegen § 31 der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Hilfsmittelrichtlinie. Danach bedarf die Wiederverordnung eines Hörgeräts vor Ablauf von sechs Jahren einer besonderen Begründung. Der DSB schließt daraus, dass nach Ablauf dieser Frist eine Wiederversorgung ohne besondere Begründung möglich sei. Der in § 31 genannte Zeitraum basiert dem DSB zufolge auf der Annahme, dass Hörgeräte durch die stetige technologische Weiterentwicklung danach nicht mehr dem Stand der Technik entsprächen. Der DSB verweist u. a. darauf, dass die Reparaturpauschale in den Versorgungsverträgen der Kassen mit den Hörakustikern ebenfalls auf sechs Jahre ausgelegt ist.  ML

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