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Ab dem 01.08.2019 werden Auszubildende, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, stärker bezuschusst, kündigt die „Deutsche Handwerks Zeitung“ am 01.07.2019 in ihrer Onlineausgabe an. Konkret steige der Höchstbetrag für Lebensunterhalt und Wohnen von derzeit 622 Euro auf monatlich 716 Euro. Zum 01.08.2020 sei dann eine weitere Erhöhung auf 723 Euro pro Monat vorgesehen. Zusätzlich könnten weiterhin Zuschüsse, etwa für Fahrkosten oder Kinderbetreuung, beantragt werden. Das Arbeitsministerium gleiche die Beihilfe damit an das Niveau der Sätze des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) an, für die das Bildungsministerium erst kürzlich ebenfalls eine Erhöhung beschlossen habe, so die Wirtschaftszeitung. Anspruch hätten Lehrlinge, die nicht bei ihren Eltern wohnen könnten, weil die Ausbildungsstelle zu weit vom Elternhaus entfernt sei, sowie volljährige Auszubildende, die mit ihrem Partner in einer Wohnung lebten oder selbst bereits Eltern seien. Voraussetzung in beiden Fällen sei, dass die Ausbildungsvergütung für Miete, Verpflegung und Fahrten nicht ausreiche. Die Beihilfe könne bei der Agentur für Arbeit oder dem zuständigen Jobcenter beantragt werden, informiert die „Deutsche Handwerks Zeitung“. jh

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