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Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) erhielt durch das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) die Aufgabe, die Präqualifizierungsstellen für den Hilfsmittelbereich zu benennen und zu überwachen. Diese prüfen die Leistungserbringer im Hilfsmittelbereich gemäß konkreter Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes. Die DAkkS erwartet nun, dass die Präqualifizierungsstellen die Betriebe der Gesundheitshandwerke alle 20 Monate in Form einer Betriebsbegehung überwachen. Sehen Präqualifizierungsstellen dies in ihrem Überwachungsprotokoll nicht vor, erhalten sie keine Akkreditierung von der DAkkS. Die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes sehen hingegen Betriebsbegehungen nur einmal, bei erstmaliger Präqualifizierung, vor. Die Verbände der Gesundheitshandwerke (Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen, Bundesinnung der Hörakustiker, Zentralverband Orthopädieschuhtechnik, Bundesinnungsverband Orthopädietechnik und Verband Deutscher Zahntechnikerinnungen) lehnen die Forderungen der DAkkS für das konkrete Präqualifizierungsverfahren ab. Eine Betriebsbegehung zu Betriebsbeginn und darauf folgende Eigenerklärungen hätten sich in den letzten 50 Jahren bewährt, so heißt es in einer gemeinsamen Resolution der Verbände des Gesundheitshandwerkes. zg

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