Foto: pixelio/Alexander Klaus

Als Recherchemedium für Gesundheitsthemen ist das Internet nicht mehr wegzudenken, meldete die „Ärzte Zeitung“ in ihrer Ausgabe vom 29.01.2018 die Ergebnisse einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Grund dafür sei ein wachsendes Informationsbedürfnis der Menschen in Deutschland bezüglich Gesundheitsthemen. So sei der Anteil der Bürger, die sich in den vergangenen zwölf Monaten über Gesundheitsthemen informiert hätten, von 2001 bis heute von 65 auf 88 Prozent gestiegen, meldete das Blatt weiter. 46 Prozent davon hätten für ihre Informationssuche das Internet benutzt und jeder Zweite davon befragt mindestens einmal monatlich „Dr. Google“. Insgesamt scheinen die Leute sich gut beraten zu fühlen, 52 Prozent sind immer oder meistens zufrieden mit den Ergebnissen, nur drei Prozent selten. Die Studie deckte außerdem auf, dass sich 58 Prozent der Internetnutzer vor einem Arzttermin online informierten und 62 Prozent im Anschluss daran. Allerdings räumten zwei Drittel der Befragten ein, dass es schwierig sei zu erkennen, ob Informationen vertrauenswürdig seien. Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, mahnte daher zur Ergreifung von Maßnahmen, um Patienten vor Falschinformationen zu schützen. Der Plan sei, eine „Suchmaschine der Vernunft“ zu installieren, über die sich Patienten online zu medizinischen Sachverhalten seriös informieren könnten, wurde die „Osnabrücker Zeitung“ zitiert. zg

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