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Anlässlich des Welttages des Hörens führ­te der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) zusammen mit Kantar TNS eine Studie zum Thema Hörgesund­heit in Deutschland durch. Aus dieser er­gab sich, dass dieser wachsende Auf­merksamkeit geschenkt und ihre Bedeu­tung für ein gesundes, selbstbestimmtes Leben zunehmend erkannt werde. Eine regelmäßige Vorsorge sei jedoch noch nicht für alle Menschen selbstverständ­lich, meldet der BVHI in einer Pressemeldung. So sei beispielsweise die Sen­sibilität für das Thema gestiegen: 71 Pro­zent der Befragten haben bereits einen Hörtest gemacht. Die Studie deckte je­doch ebenfalls auf, dass die Vorsorge unterschätzt werde: Nur 30 Prozent der Befragten sei bekannt, dass eine unbehandelte Hörminderung weitere gesund­heitliche Risiken berge. Hörgeräte über­zeugten in der Gesellschaft jedoch immer mehr, meldete der BVHI ebenfalls als Studienergebnis. So gaben beispielsweise 89 Prozent der Befragten an, dass Hörge­räte die Lebensqualität steigern. 2017 wa­ren es noch 87 Prozent. Außerdem halten 82 Prozent der Befragten Hörgeräte für dezent und unauffällig, eine Steigerung um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie im Vorjahr werden Hörgeräteträger von 41 Prozent der Befragten als vorbild­lich wahrgenommen, informierte der BVHI außerdem. zg

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