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Deutsche und neuseeländische Forscher haben eine lexikalische Datenbank der Sprachen der Welt erstellt. Wie die Max-Planck-Gesellschaft mitteilt, soll das Projekt „Einblicke in die Entwicklung von Wörtern und Lauten der heute auf der ganzen Welt gesprochenen Sprachen ermöglichen“.Die Lexibank enthält standardisierte lexikalische Daten für mehr als 2 000 Sprachen und ist die umfangreichste öffentlich zugängliche Sammlung, die bislang zusammengestellt wurde. Durch die standardisierte Darstellung von Sprachdaten können Forscher einfach feststellen, in wie vielen Sprachen Wörter wie z. B. „Mama“ für Mutter und „Papa“ für Vater verwendet werden. Dabei hat sich gezeigt, dass dieses Muster in vielen Sprachen zu finden ist. Die Forscher wollen mithilfe der Datenbank und einer automatischen Berechnung von Sprachmerkmalen die Evolution der Sprache erforschen.   ML

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