Foto: Picinali/Vickers

Zu den neuen Ansätzen in der Audiologie zählt auch der Einsatz von Virtual Reality (VR). Mit VR lassen sich neue Hörtests entwickeln, die der Lebenswirklichkeit der Menschen sehr stark ähneln, indem sie z. B. spezifische Situationen simulieren, in denen Hörschwierigkeiten auftreten, wie etwa ein Gespräch in einem lauten Restaurant oder ein Film im Kino. VR lässt sich auch einsetzen, um die Funktionalität von Hörgeräten zu demonstrieren, die Anpassung und Personalisierung eines Hörgeräts zu verbessern oder die Hörleistung durch ein Training zu steigern. Obwohl bereits viel Arbeit in die Konzeption, Entwicklung und Bewertung von VR-Werkzeugen und Anwendungen zur Erleichterung der Hörforschung geflossen ist, ist noch viel zu tun, bevor solche Techniken weitgehend standardisiert und auch im klinischen Umfeld verfügbar sind. Hintergründe und neue Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie in der Hörforschung erläutern Lorenzo Picinali vom Imperial College in London und Deborah Vickers von der University of Cambridge in der "Hörakustik" ab Seite 6.

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