Viele Hörakustikfachgeschäfte bieten in diesen Tagen verkürzte Arbeitszeiten an, andere schließen - weil die Kundschaft wegbleibt oder aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Wie Sie dieser Gefahr begegnen können, wie Sie in Kontakt mit Ihren Kunden bleiben oder wie Sie Ihre Arbeitszeit sinnvoll nutzen können, haben wir für Sie zusammengetragen.

Kommunikation nach außen

Bringen Sie Hinweisschilder für Kunden mit Informationen zum korrekten Verhalten im Ladengeschäft gut sichtbar an. Kommunizieren Sie geänderte Ladenöffnungszeiten und telefonische Terminvereinbarung im Schaufenster, auf Ihrer Website und in den Social-Media-Kanälen. Es kann sinnvoll sein, die Präsenz auf Social-Media-Kanälen und die Frequenz von Email-Newslettern zu erhöhen, um die Kunden gerade jetzt zu informieren, ihnen Hilfe anzubieten und sie dadurch weiterhin ans Geschäft zu binden, etwa mit Geschichten aus dem Unternehmensalltag in der Ausnahmesituation oder mit Tutorials für Hörgeräteträger (Batteriewechsel, Pflege usw.). Anregungen zum Kundendialog in Krisenzeiten: https://www.wuv.de/agenturen/lassen_sie_den_faden_nicht_abreissen_in_der_krise

Hygiene

Hygienetipps (Husten- und Niesetikette, Abstand halten, richtiges Händewaschen, regelmäßiges Lüften usw.) für Mitarbeiter und Kunden anschaulich kommunizieren. Ein Plakat zum kostenlosen Download finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutz-durch-hygiene.html.

Service

Falls kein eigener Onlineshop für Batterien und Pflegemittel vorhanden ist, können Sie Ihren Kunden einen Postversand und/oder Botendienst anbieten. Jetzt ist außerdem ein idealer Zeitpunkt, sich mit dem Thema Fernanpassung zu befassen (siehe „Hörakustik“ 09/2019).

Kommunikation nach innen

Bei größeren Geschäften mit mehreren Mitarbeitern können Sie intern eine WhatsApp-Gruppe einrichten zur schnellen, gezielten Information aller Mitarbeiter über laufende Veränderungen. Auch Team-Plattformen wie Slack oder Microsoft Teams erleichtern die interne Kommunikation: https://www.pc-magazin.de/business-it/microsoft-teams-slack-vergleich-3201218.html.

Gegenseitige Unterstützung

Hörakustiker sollten jetzt mehr denn je zusammenhalten und einander mit Tipps und kreativen Ideen aushelfen. Schließlich hat jeder in der Krise mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Instagram ist eine gute Plattform zum Austausch, Kanäle wie @boehm_hoerakustik, @neueshoeren und @hoerzentrum machen vor, wie es geht.

Zeit nutzen

Abgesagte Beratungstermine, verkürzte Ladenöffnungszeiten – nutzen Sie die nun verfügbare Zeit zur fachlichen Weiterbildung. Auf ihrem Videoportal https://www.euha.tv/ hat die Europäische Union der Hörakustiker e. V. die Kongressvorträge der vergangenen Jahre kostenlos freigeschaltet. ws

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