Schreiende Neugeborene verlangen nicht nur von Eltern und Nachbarn viel Geduld, auch der Hörakustiker wird vor eine besondere Herausforderung gestellt. Denn die Hörgeräteversorgung von Säuglingen und Kindern ist nicht unproblematisch – unter anderem, weil für die kleinen Kunden besondere Testverfahren erforderlich sind.

In ihrem EUHA-Workshop zur subjektiven Hörmessung bei Kindern gab die Pädakustikerin Monika Baumann nicht nur einen Überblick über die verfügbaren Kinderaudiometrielösungen, sie lieferte auch viele wertvolle Tipps für die Berufspraxis.

So merkte sie Pädakustikerin an, dass bei der Hörschwellenbestimmung sehr kleiner Kinder nur objektive Hörmessungen zur Anwen­dung kämen, „da diese unabhängig von einer subjektiven Reaktion der Kinder sind.“

Zudem seien in der Praxis verschiedene Probleme zu beobachten. Etwa, dass die Daten häufig nur unvoll­ständig vorliegen, sagte Monika Baumann, da die Kinder bedingt durch die zeitliche Limitierung bei der Sedierung öf­ter aufwachten, bevor das umfangrei­che Testprotokoll komplett abgewickelt sei.

Mehr zum Thema Kinderaudiometrie und unter anderem aus den Workshops Perzentilanalyse, Cochlea-Implantate und Hörtraining gibt es im aktuellen Heft. Hörakustik – einfach mehr wissen.

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