Bildbeschreibung: Das Bild zeigt einen Teil eines Ziffernblattes einer Uhr. Anstatt der Ziffern ist der Schriftzug Time to sell! abgebildet. Beide Zeiger der Uhr stehen auf dem englischen Wort sell, das in roter Schrift abgedruckt ist.
Foto: abluecup/iStockphoto.com

Der Schweizer Hörgerätehersteller hat am 23. März bekannt gegeben, dass er die Consumer-Hearing-Sparte Sennheiser verkaufen wird. Diese Sparte produziert und Entwickelt Kopfhörer. Sonova begründet diesen Schritt damit, dass man sich verstärkt auf die Entwicklung von Cochlea Implantaten (CI) konzentrieren wolle. Der demografische Wandel eröffne dafür ein größer werdendes Geschäftsfeld. Zudem sind nach Angaben des Unternehmens die Entwicklungszyklen der beiden Produktkategorien unterschiedlich.

Sonova verfolge das Ziel seinen Umsatz bis zum Geschäftsjahr 2030/31 auf 6 Mrd. CHF (rund 6,5 Mrd Euro; Stand 23. März 2026) zu steigern. „Unsere aktualisierte Strategie nutzt Sonovas Technologieführerschaft und audiologische Expertise, um die Nutzung von Hörlösungen voranzutreiben und unsere lokalen Stärken besser zu einzusetzen”, sagt Eric Bernard, CEO von Sonova.

Abseits des Namens hat dieses Unternehmen nichts mit dem deutschen Mikrofonhersteller zu tun, da Sonova den Consumer-Hearing-Bereich samt Namensrechte 2022 von Sennheiser gekauft hat. Sennheiser-Kopfhörer werden in Deutschland am Standort Wedemark nahe Hannover produziert.

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