Foto: Kameramann und Tontechniker die eine Live Sendung im TV aufzeichnen.
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Wie können Medienschaffende eine gute Sprachverständlichkeit ihrer Film-, Live- und Streamingproduktionen gewährleis­ten? Der Oldenburger Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des Fraun­hofer-Instituts für Digitale Medientech­nologie (IDMT) hat in den vergangenen Jahren Technologien für eine objektive Bewertungsgrundlage von Sprachver­ständlichkeit entwickelt. Mit dem soge­nannten Speech Intelligibility Meter sol­len Tonproduktionsprofis sicherstellen, dass Dialoge objektiv bewertet werden und für das Publikum gleichbleibend klar verständlich sind. Das Tool wurde bereits in die hardwarebasierte Audiomessplatt­form TMxCore des Unternehmens RTW integriert. „Unsere Zukunftsvision ist es, gemeinsam mit anderen Branchenakteuren […] internationale Empfehlungen zur Messung und Wahrung von Sprach­verständlichkeit in Medienproduktionen zu formulieren“, wird ein RTW-Mitarbeiter in einer Meldung des Fraunhofer IDMTs zitiert. Das Speech Intelligibility Meter könne als Ausgangspunkt für diese Bemühungen dienen. 

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