Bildbeschreibung: Megaphon mit dem Schriftzug „Fehlzeiten“
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Die krankheitsbedingten Fehlzeiten in deutschen Unternehmen waren im Jahr 2024 weiterhin auf hohem Niveau. Das geht aus dem „Fehlzeiten-Report 2025“ der gesetzlichen Krankenversicherung AOK hervor. „So ist jeder bei der AOK versicherte Beschäftigte im vergangenen Jahr im Schnitt 2,3-mal krankheits­bedingt ausgefallen“, heißt es in dem Re­port. Pro AOK-Mitglied habe es 23,9 Tage Arbeitsunfähigkeit (AU) gegeben. „Mit 228 AU-Fällen je 100 Mitglieder ist der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2023 von 225 Fällen je 100 Mitglieder noch ein­mal übertroffen worden“, heißt es in einer Pressemeldung der Versicherung. Aller­dings wird vermutet, dass die Einführung der elektronischen Krankmeldung zu ei­ner vollständigeren Erfassung der Fehl­zeiten geführt hat. Zuvor waren der Kran­kenkasse nicht alle AU-Bescheinigungen vorgelegt worden. Mehr als ein Drittel der AU-Fälle von AOK-Versicherten (36 %) 2024 war auf Atemwegserkrankungen zurückzuführen. Weitere häufige Erkran­kungsarten sind Muskel- und Skeletterkrankungen, psychische Erkrankungen und Verletzungen. Datenbasis für die re­präsentative Befragung des Wissenschaft­lichen Instituts der AOK (WIdO) sind die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen der ca. 15,1 Mio. erwerbstätigen AOK-Versi­cherten in Deutschland. 

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