Fachinformationen

Eine Mutation des Gens FGF 20 ist offenbar die Ursache für die häufigste Form der erblich bedingten Taubheit. Bei einer Veränderung des Gens würden keine äußeren Haarzellen im Innenohr gebildet. Das haben US-amerikanische Forscher der Washington Universität in St. Louis, Missouri mithilfe von Untersuchungen an Mäusen herausgefunden.

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Experten aus aller Welt sind am 6. Oktober im Haus des Hörens in Oldenburg zusammengekommen. Sie diskutierten u. a. über neue Methoden zur Unterdrückung von Störgeräuschen. Das teilte die Universität Oldenburg mit.

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Prof. Dr. Gottfried Diller möchte die Geers-Stiftung als neuer Vorsitzender teilweise erneuern. Dabei wolle er aber »behutsam« vorgehen. Das erklärte Diller in einem Interview mit der »Hörakustik«.

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Für die erfolgreiche Umsetzung vom Know-how aus der Hochschule in marktreife Produkte und Verfahren hat die rubitec GmbH, Gesellschaft für Innovation und Technologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB), den Transferpreis 2009 verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde diesmal geteilt und ging an Prof. Dr. Uwe Czarnetzki (Physik und Astronomie) sowie an Prof. Dr.-Ing. Rainer Martin (Elektrotechnik und Informationstechnik). Letzterer wurde für seine Entwicklungen auf dem Gebiet der Geräuschreduktion für Hörgeräte in Zusammenarbeit mit der Firma Siemens ausgezeichnet, die seit 2002 mit Variationen in Siemens-Produkten eingesetzt werden. Bereits 2007 erhielt Martin den Erfinderpreis der rubitec für seine Erfindung zur Unterdrückung akustischer Artefakte. idw

Das Kleinkinder schlecht hören, hat nicht immer etwas mit Ungehorsam zu tun. Manchmal sind auch Polypen, also vergrößerte Rachenmandeln die Ursache dafür. Wie auf der Internetseite www.umwelt-panorama.de berichtet wird, können eine »verstärkte Mundatmung und nächtliches Schnarchen« Anzeichen für die Erkrankung sein. Auch eine undeutliche Aussprache könne ein Hinweis auf Polypen sein.

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Eine Studie der US-amerikanischen Tufts University hat erstmals nachgewiesen, dass es ein Antistress-System in der Cochlea gibt, berichtet Science Daily. Dieses hormonähnliche System im Innenohr rund um das als Hormon und Neurotransmitter wirkende Peptid Corticotropin-Releasing Factor (CRF) bestimmt die Hörempfindlichkeit und hilft, das Ohr vor lärmbedingtem Hörverlust zu schützen.

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte haben sich für ein Hörscreening bei Menschen, die älter als 50 Jahre sind, ausgesprochen. Dadurch sollen Hörschäden früher erkannt werden. Das meldet die »HNO kompakt«

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Einer US-Studie der Universität Wisconsin School of Medicine and Public Health zufolge könnte die Zahl der Schwerhörigen doch nicht so stark anwachsen wie befürchtet. Wie http://www.german.hear-it.org/ berichtet, sei das Gehör der in der Studie untersuchten Nachkriegsgeneration besser als erwartet und besser als das von deren Eltern. Die Nachkriegsgeneration sei demnach 31 Prozent weniger von Schwerhörigkeit betroffen als die Generation zuvor. Grund für diesen Rückgang sei die zurückgegangene allgemeine Lärmbelastung, vor allem an den Arbeitsplätzen. Auch die bessere medizinische Versorgung (u. a. mit Antibiotika) trage dazu bei. Für die USA fallen damit die Annahmen für das Jahr 2030 von 65,1 Millionen Betroffene auf 51 Millionen (aktuell: 30 Millionen). Aufgrund ähnlicher gesellschaftlich-wirtschaftlicher Veränderungen treffen die Annahmen sicher auch auf andere Industrieländer zu. red


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