Ausstellernachrichten 2017


Nachlese des 62. Internationalen Hörakustiker-Kongresses in Nürnberg

8 300 Gäste aus 83 Ländern besuchten in diesem Jahr Fachvorträge oder die Industrieausstellung mit ihren 135 Ausstellern, die an ihren Ständen Produkte rund um die Hörakustik präsentierten. Auf den nachfolgenden Seiten stellen die Teilnehmer der Industrieausstellung ihre Messehighlights 2017 noch einmal vor – für alle, die sich an ihren Besuch in Nürnburg zurückerinnern wollen, und für jene, die nicht vor Ort sein konnten und sich nun nachträglich informieren möchten. Für die Richtigkeit aller Angaben sind die Firmen jeweils selbst verantwortlich.

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Endlich bestanden!

Zum dritten Mal veranstalteten die Handwerkskammer Rheinhessen und die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker KdöR (biha) eine Feier zur Verleihung der Meisterbriefe an die Prüflinge aus der Hörgeräteakustik. Zu diesem festlichen Anlass kamen Anfang Mai etwa 300 Personen zu einer gelungenen Veranstaltung zusammen.

Auch in diesem Jahr bot der In­nenhof der Handwerkskammer (HWK) einen stimmungsvollen Rahmen für die Feierlichkeiten anläss­lich der Verleihung der Meisterbriefe. Unter der Glaskuppel – die den Blick auf strahlend blauen Himmel gewährte – versammelten sich die etwa 300 Gäste. Diesen wurde vor dem offi­ziellen Beginn der Veranstaltung zu­nächst ein Kurzfilm über die Region Rheinhessen vorgeführt, der anlässlich deren 200.

Geburtstages gedreht worden war. Die Veranstaltung wurde von der HWK-Hauptgeschäftsführerin Anja Obermann eröffnet. Sie begrüßte die angereisten Gäste − unter ihnen die Vertreter des Handwerkes, der Bundes­innung und der ehrenamtlichen Prü­fungskommission sowie der Region Rheinhessen − und betonte die Bedeu­tung des Handwerkes für die Region. Durch das Programm führte Dominik Ostendorf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der HWK, mit einem souveränen Moderationsstil.

Als erster trat Hans-Jörg Friese, Präsident der HWK, vor das Mikro-fon. In einer Rede voller Anspielungen auf die Kinofilmreihe Star Wars – der 04. Mai 2016 wurde von Fans der Filme als inoffizieller Star-Wars-Tag festge­legt, wie der offenbar cineastisch be­wanderte Herr Friese dem Publikum erläuterte – gratulierte er den Jung­meistern nicht nur zu ihrer bestandenen Prüfung. Er ermutigte sie auch dazu, neue Wege zu beschreiten und sich bietende Herausforderungen an­zunehmen. Passend zum Gesamtton schloss er die Rede mit dem Wunsch an die neuen Jungmeister ab, dass „der Erfolg mit ihnen sein möge“.

Im Anschluss daran richtete biha-Präsidentin Marianne Frickel zunächst einige Dankesworte an die Prüfungs­kommission, an die Organisatoren der Meisterfeier und natürlich an die neu­en Meister. Sie unterstrich außerdem, dass der Meisterbrief den Jungmeistern ganz neue Möglichkeiten, beispielsweise die Selbstständigkeit, eröffne und brachte zudem ihren Wunsch zum Ausdruck, dass möglichst viele der Jungmeister sich ehrenamtlich für den Berufsstand einbringen werden.

Dem Vortrag folgte mit dem Song „Rolling in the deep“ der Sängerin Adele die erste Darbietung des Duos one2play.In der anschließenden Festrede hob Doktor Matthias Albrecht, Zielgruppendirektor Unternehmensverbindungen Handwerk der Signal-Iduna-Gruppe, die Bedeutung der Ausbildung und des Handwerkes hervor. Außerdem ermu­tigte er die Jungmeister zur Selbststän­digkeit, da aufgrund der Generation Walkman mit einem erhöhten Bedarf an Hörunterstützung zu rechnen sei. Selbstständigkeit, so fügte er hinzu, sei zudem eine gute Möglichkeit zur Schaf­fung von Arbeitsplätzen.

Nach einem weiteren Lied rückte der mit Spannung erwartete Moment der Verleihung der insgesamt 190 Meis­terbriefe in greifbare Nähe. Zunächst wurden die Jahrgangsbesten Illjana Feddersen, Anne Höflinger und Sophie Uhlig auf die Bühne gebeten und ge­ehrt. Diese Auszeichnung erhielt auch Miriam Simone Korella, die an der Ver­anstaltung jedoch nicht teilnehmen konnte. Anschließend erhielten in drei Durchgängen die übrigen Meister ihre Meisterbriefe.

Darauf folgte die Erhe­bung in den Meisterstand, welche die Jungmeister in guter Tradition stehend entgegennahmen. Ein eindrücklicher Moment, dem die musikalische Unter­malung durch Andreas Bouranis Titel „Ein Hoch auf uns“, den one2play dar­bot, eine ganz besondere Note ver­lieh. Nachdem alle Jungmeister wieder Platz genommen hatten, ergriff Hans-Jörg Friese noch einmal kurz das Wort, um etwas Werbung in eigener Sache zu machen: Bei Fragen und Problemen sei die Handwerkskammer da, betonte er. An dem anschließend eröffneten Buf­fet klang die Veranstaltung mit netten Gesprächen, untermalt von weiteren Darbietungen des Musikerduos, aus.

Monika Seidel

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