Rund ums Hören

Kinospot zu HörsystemenEinen Wettbewerb für Filmstudenten hatte der BVHI im vergangenen Jahr ausgerufen. Der Gewinnerspot, in dem ein Uhrmacher gezeigt wird, "der in seinem hochanspruchsvollen Beruf auf ein optimales Hören angewiesen ist", wurde nach Angaben des BVHI im März im Kino gezeigt, "in 21 deutschen Großstädten".

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Stammzellen HaarzellenFünf Wissenschaftlern aus Indianapolis, USA, ist es offenbar gelungen, aus embryonalen Stammzellen von Mäusen innere Haarzellen des Ohrs zu züchten. Ihre Erkenntnisse könnten zu einem besseren Verständnis der Entwicklung des Innenohrs sowie von Störungen beitragen, stellten sie in einer Zusammenfassung ihrer Studie auf der Website des Fachmagazins „Nature“ fest. Die Zellen wären schrittweise und damit ähnlich wie bei der natürlichen Entwicklung entstanden.

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Hearing Stories - für Sie gelesenDas Buch „Hearing Stories“ enthält – wie es im Titel angekündigt wird – Geschichten, Gespräche und Gedichte über das Hören. Das klingt zunächst wenig spektakulär, denn Veröffentlichungen mit Erlebnisdarstellungen über das Hören sind inzwischen keine Rarität mehr wie noch vor wenigen Jahren.

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Buchcover Vom Sinn des HörensZugegeben, es ist nicht der einfachste Lesestoff. „Fundiertes Vorwissen in Bezug auf Musikwissenschaft (...), Philosophie sowie ein Interesse an Geschichte sind Voraussetzungen für eine erfreuliche Lektüre“, meint Hörgeräteakustikerin und Tonmeisterin Esther Rois-Merz zu dem Buch „Vom Sinn des Hörens“. Denn wie der Untertitel „Beiträge zur Philosphie der Musik“ deutlich macht, haben die Autoren einen außergewöhnlichen Ansatz der Betrachtung des Hörens gewählt. Aber warum nicht mal eine neue Perspektive einnehmen? Welchen Blick die freigibt und warum sie das Buch für lesenswert hält, verrät Rois-Merz in der Juli-Ausgabe der Hörakustik. Sie können das Buch übrigens auch über unseren Buchvertrieb bestellen. Einfach eine E-Mail schicken an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Altersdiabetes HörvermögenBei Patienten mit einem Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) sei ein Hörverlust deutlich häufiger aufgetreten als bei den Versuchspersonen in Kontrollgruppen. Zumindest für einen leichten Grad des Hörverlusts wäre dieses Ergebnis eindeutig, schlussfolgern drei Wissenschaftler aus Montreal in Kanada in der Zusammenfassung einer von ihnen erstellten, sogenannten Metaanalyse.

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Geräusche müssen normalerweise eine gewisse Lautstärke (Pegel) haben, damit die äußeren Haarzellen im Innenohr ausreichend angeregt werden. Vier Wissenschaftler um Yuttana Roongthumskul der Universität von Kalifornien haben laut einem Bericht im Fachmagazin „Physical Review Letters“ jetzt jedoch entdeckt, dass diese auch bei eigentlich unterschwelligen Reizen synchron schwingen können. „Das Phänomen scheint darauf zu beruhen, dass die Haarzellen bei unterschwelliger Anregung vom spontanen Schwingungszustand in regelmäßige Schwingungen übergehen können, was zu einem Höreindruck bei extrem geringer Anregung führen kann“, erklärt der Audiologe Professor Dr. Jürgen Kießling von der Universität Gießen. Das heißt, durch diesen Effekt wird das Gehör offenbar noch empfindlicher, als es ohnehin schon ist. zg

Begriff des Monats SounddesignWie klingt eine Stadt? Auf dem Ku'damm in Berlin ist immer was los, so viel steht fest. Sounddesigner machen sich inzwischen nicht nur Gedanken über "schwer" klingende Autotüren, sondern auch die Geräusche der Stadt.

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Tinnitus-ArzneiDie Deutsche Tinnitus-Liga e.V. (DTL) hat sich nach eigenen Angaben von einer Anzeige in regionalen Zeitungen distanziert, in dem für ein Produkt der Firma Sanimamed geworben wird, das gegen Tinnitus helfen soll. Die Überschrift habe gelautet: „Tinnitus-Liga begeistert von Sonosan“. Bei dem Produkt handelt es sich nach Angaben des Herstellers um ein „diätisches Lebensmittel zur diätischen Unterstützung bei Funktionsstörungen des Innenohrs, insbesondere bei Hörsturz und Tinnitus.“ „Wir (…) möchten insoweit richtigstellen, dass nicht wir als Deutsche Tinnitus-Liga e.V. ‚begeistert‘ sind“, erklärt die DTL auf ihrer Website.

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Symbolbild FluglärmEine signifikant schlechtere Gefäßfunktion haben Forscher an der Universität Mainz nach eigenen Angaben in einer Untersuchung zum Nachtfluglärm festgestellt. „Diese Studie zeigt ganz konkret auf, wie und bei welchen Schallpegeln Gefäßschäden entstehen“, stellt der Leiter, Professor Dr. Thomas Münzel, in einer Pressemitteilung fest.

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Geräuschmassage SchlafWer hätte das gedacht: Geräusche in der Nacht können nicht nur krank machen, sondern den Menschen auch besser schlafen lassen. Dafür müssen sie allerdings im gleichen Rhythmus wie die langsamen Wellen im Gehirn zu hören sein und das während des Tiefschlafs, meinen Forscher der Universität Tübingen. Die passende „Geräuschmassage“ verstärke nicht nur die Schlafrhythmen, sondern erhöhe auch die Gedächtnisleistung.

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