Maria Wisnet, die renommierte Hörgeschädigtenpädagogin und Förderschulrektorin der Johannes-Vatter-Schule in Friedberg, ist am 1. Februar plötzlich verstorben. Als Bundesvorsitzende des BDH, dem Berufsverband Deutscher Hörgeschädigtenpädagogen, setzte sich Maria Wisnet mit viel Herzblut für die Belange des Berufsstandes ein und verlor dabei niemals die betroffenen Schüler aus dem Blick. In dieser Funktion fungierte Wisnet außerdem als Herausgeberin der Fachzeitschrift »Hörgeschädigten Pädagogik« und war dem Median-Verlag über viele Jahre hinweg freundschaftlich verbunden.

»Mit Maria Wisnet haben wir nicht nur eine ausgewiesene Kennerin der deutschen Hörgeschädigtenpädagogik, sondern eine lieb gewonnene Freundin verloren«, erklärte Verlagsgeschäftsführer Björn Kerzmann tief betroffen. Noch im November 2011 wurde Maria Wisnet in den Vorstand der renommierten »Initiative Hören« berufen. Der Vorsitzende der Initiative Hören, Prof. Karl Karst, drückte in einer ersten Erklärung tiefe Trauer über den Verlust von Maria Wisnet aus. Sie sei ein geschätztes und seit vielen Jahren für das Thema Hören gesellschaftlich engagiertes Mitglied gewesen. Auch die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker zeigte sich in einer ersten Reaktion bestürzt und sprach den Angehörigen, Freunden und Bekannten ihre Anteilnahme aus. rd

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