Virtueller KunstkopfEgal ob Groß oder Klein, Brille oder Bart – wie Schall bei einem Menschen reflektiert wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Damit das bei Messungen künftig auch berücksichtigt werden kann, haben Wissenschaftler vom Institut für Hörtechnik und Audiologie der Jade Hochschule laut einer Pressemitteilung einen virtuellen Kunstkopf entwickelt.

Damit sei es möglich, das einmal gemessene Hörvermögen einer Person zu speichern und es auf verschiedene Umgebungen zu übertragen. „Wenn beispielsweise ein Hersteller von Automobilen die Fahrzeuggeräusche testen möchte, kann er mit unserer Entwicklung erst messen, wie eine Versuchsperson hört, sie dann virtuell durch die Gegend fahren lassen und so das Hörerlebnis speichern“, erklärt Projektleiter Dr. Matthias Blau in der Pressemitteilung. Der virtuelle Kunstkopf bestehe aus 24 kleinen Mikrofonen. „Je mehr (…) wir verwenden, desto genauer, aber auch störanfälliger ist das System“, ergänzt der wissenschaftliche Mitarbeiter Eugen Rasumow, nach Angaben der Jade Hochschule. zg

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