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Forscher der University of California San Francisco konnten erstmals zeigen, dass über die Hälfte der Patienten, die erfolgreich mit einer Chemotherapie gegen eine der vier häufigsten Krebsarten behandelt wurden, nach einer erfolgreichen Chemotherapie sehr häufig unter Hörverlust oder Tinnitus leiden. Wie die Website „SFGATE“ berichtet, litten über 50 % der 273 untersuchten Patienten, die ihre Krebsbehandlung vor fünf Jahren abgeschlossen hatten, unter einem erheblichen Hörverlust; 35 % berichteten über einen Tinnitus. Die Studie ergab, dass nicht nur platinhaltige Chemotherapeutika, die zur Behandlung von Hoden-, Kopf- und Halskrebs eingesetzt werden, diese Schäden verursachen, sondern auch Taxane, eine weitere Klasse häufig verwendeter Chemotherapeutika. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Nur 17 % der Teilnehmer waren Hörgeräteträger.       ML

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