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Erstmals ist es Forschern der Universitätsmedizin Göttingen und des Institute for Bioengineering of Catalonia in Spanien gelungen, das Gehör durch Licht zu stimulieren, ohne dass zuvor eine genetische Manipulation vorgenommen werden musste. Der neue Ansatz baut auf der Expertise von Professor Tobias Moser und seinem Team im Bereich der Optogenetik auf, das seit einigen Jahren an einem optischen Cochlea-Implantat (CI) forscht. Bei ihren Forschungen setzen die Forscher nun eine Substanz ein, die sich wie eine molekulare Prothese chemisch an ein Rezeptorprotein in den Hörnervenzellen anlagert und diese aktiviert, wenn sie beleuchtet werden. Bei Lichtreiz aktiviert der Wirkstoff den Hörnerv und soll durch die (gegenüber elektrischer Reizung) bessere räumliche Begrenzung von Licht die spektrale Auflösung von CIs verbessern.      SG

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