Foto: svanberggrath/AdobeStock

Forscher des Leibniz-Instituts für Primatenforschung (Deutsches Primatenzentrum (DPZ)) und des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Göttingen haben die Wirksamkeit eines an der Universität Göttingen entwickelten optischen Cochlea-Implantats an Weißbüschelaffen erprobt. Dazu bekamen die Tiere verschiedene Laute zu hören, die sie an einem Touchscreen zuvor erlernten visuellen Reizen zuordnen sollten. Der Umgang mit dem Touchpad wurde ihnen mit Belohnungen beigebracht. Die Hörtests fanden in der gewohnten Umgebung der Affen statt. Diese konnten selbst entscheiden, ob und wie lange sie an den Tests teilnehmen wollten. Die Tiere wurden mittels Videoübertragung überwacht. Zur Motivation haben sie nur Aufgaben erhalten, die sie auch lösen konnten. Erst nach erfolgreichem Lösen einer Aufgabe bekamen sie die nächste präsentiert. Dadurch nahmen sie aus eigenem Antrieb immer wieder an den Experimenten teil.      ML

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