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Forscher der Universität Basel haben untersucht, was sich im Gehirn abspielt, wenn aus dem passiven Hören ein aktives Zuhören wird. Wie das Portal „Hearing Health & Technology Matters“ berichtet, haben die Forscher dazu Mäusen Töne vorgespielt (passives Hören) oder sie für das Erkennen der Töne (aktives Hören) belohnt. Dabei stellten sie fest, dass sich die Aktivität der meisten Neuronen in vier untersuchten Hirnregionen, die an der Verarbeitung von Geräuschen beteiligt sind, beim Wechsel vom Hören zum Zuhören ändert. In den meisten Fällen ging diese Aktivitätsänderung auf die gestiegene Aufmerksamkeit zurück. In einigen Fällen stellten die Forscher einen Zusammenhang mit der Erregung, der Bewegung, der Verfügbarkeit einer Belohnung, oder einer Kombination dieser drei Faktoren fest. Die Forscher fanden außerdem heraus, dass die Aufmerksamkeit auch die Neuronenaktivität in Hirnarealen verändert, bei denen sie bislang nur eine einfache Klangverarbeitung vermutet hatten.       ML

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