Foto: AdobeStock/New Africa

Deutsche wissen im internationalen Vergleich am besten, wo man einen Hörtest bekommt, würden einen Hörverlust jedoch zu oft als unvermeidliche Begleiterscheinung des Alterns abtun. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht „The State of Hearing 2019“, informiert Cochlear in einer Pressemitteilung. Demnach seien Bundesbürger im internationalen Vergleich am besten informiert. Jeder zweite Befragte hierzulande habe ein Familienmitglied mit eingeschränktem Gehör und wisse daher um Begleiterscheinungen wie soziale Isolation und geschädigte Beziehungen. Doch nur 39 Prozent der Teilnehmer hätten ihr Gehör in den vergangenen zwei Jahren einem Hörtest unterzogen. Dabei sei vielfach belegt, dass ein Hörtest der erste Schritt zu einem klaren Plus an sozialen Kontakten und Lebensqualität sein könne. Für den Report, der jährlich im Auftrag von Cochlear erstellt wird, werden Menschen in Australien, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA befragt, um zu erkunden, wie das Thema Hören vom Einzelnen und von der Gesellschaft gesehen wird. In die aktuelle Befragung flossen Gespräche mit über 7 200 Personen ein, davon 1 051 Personen mit Hörverlust.   Zg

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