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Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz haben in einer Studie zeigen können, dass Nachtfluglärm eine besonders schädliche Wirkung auf Gefäße und Gehirn habe, meldete die Universität Mainz in einer Pressemitteilung. Außerdem hätte die Studie von Universitätsprofessor Dr. Thomas Münzel, Direktor Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie, und Universitätsprofessor Dr. Andreas Daiber, Leiter der Molekularen Kardiologie im Zentrum für Kardiologie, gezeigt, dass die Ausschaltung des Enzyms phagozytische NADPH Oxidase (Nox2), welches hauptsächlich in Entzündungszellen vorkommt, fluglärminduzierte negative Auswirkungen an Gefäßen und Gehirn komplett verhindert, heißt es dort weiter. Zudem seien die Forscher zu der Erkenntnis gekommen, dass der Transkriptionsfaktor FoxO3 eine zentrale Rolle bei den lärminduzierten Gefäß- und Gehirnschäden innehabe, da dieser zelluläre Vorgänge in Abhängigkeit der Tageszeiten steuere, berichtet die Universitätsmedizin Mainz. Aus ihren Befunden schließen die Forscher, dass es ein wichtiges Ziel sein muss, die Nachtruhe vor Lärm zu schützen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung. zg

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