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Wenn es um Stimmungen oder Emotionen gehe, sollte man eher seinen Ohren als seinen Augen trauen, informierte die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) in einer Pressemitteilung über das Ergebnis einer Studie an der US-amerikanischen Yale University. Denn viele Menschen hätten ihre Mimik und Gestik so gut unter Kontrolle, dass man als Gegenüber häufig nicht mehr merke, wann einem etwas vorgespielt werde. Die Ohren ließen sich jedoch nicht so leicht täuschen. Zuhören lohne sich also, lassen sich die Studienergebnisse, die Forschungsleiter Michael W. Kraus zusammengetragen und ausgewertet hat, zusammenfassen. Sprache transportiere Emotionen besonders glaubwürdig, weil es sehr viel Selbstkontrolle erfordere, Gefühle in der Stimme zu überspielen. Außerdem reagiere das Gehör bereits auf kleine Unterschiede in der Stimmfärbung, heißt es dort weiter. Für ein harmonisches Zusammenleben sei ein offenes Ohr für die Zwischentöne in gesprochener Sprache also eine sehr gute Grundlage. Die gesamte Studie kann hier abgerufen werden.    zg/FGH

 

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