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Die Fußballweltmeisterschaft in Russland ist in vollem Gange. Interessante Fakten Rund um Fußball und die Welt des Hörens haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Wussten Sie,…?

… dass das Fußballspielen ein erhebliches Verletzungsrisiko für die Ohren birgt? Bekommt ein Spieler beispielsweise den Ball aufs Ohr oder wird dort von einem Mitspieler unglücklich getroffen, kann dies zu einem schmerzhaften Trommelfellriss führen. Grund ist die plötzliche Druckschwankung, der die dünne Membran nicht immer standhält.

… dass schon nach einer Halbzeit im Fußballstadion dauerhafte Hörschäden drohen? Dort summieren sich Fangesänge, Trillerpfeifen, Vuvuzelas & Co. auf durchschnittlich 105 Dezibel und leicht auf Spitzenwerte von etwa 130 Dezibel. Ersteres entspricht der Lautstärke einer Motorsäge, letzteres der eines Düsenjets. Der Guinness-Weltrekord liegt sogar bei 142,2 Dezibel, den die Footballfans der Kansas City Chiefs (USA) im September 2014 aufstellten. Hörschutz – auch für hörbeeinträchtigte Besucher! – ist im Stadion also unabdingbar, denn die Schmerzgrenze liegt bei 120 Dezibel.

… dass die Spieler der Fußballnationalmannschaft früher noch selbst die WM-Hymnen sang? Heute übernehmen das professionelle Musiker. Die offizielle Hymne des Internationalen Fußballverbandes Fifa zur Weltmeisterschaft (WM) 2018 heißt „Live it up“ und wird von Will Smith, Nicky Jam und Era Istrefi gesungen. Der Fernsehsender ARD nutzt für die WM-Übertragungen das Lied „Zusammen“ von den Fantastischen Vier und Clueso, das ZDF „The Bravest“ der US-Band Sir Rosevelt.

… dass das Repertoire der Fans mit 30 bis 50 Liedern beeindruckend groß ist? Das ermittelte ein Musikwissenschaftler der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Basis sind oft Melodien bekannter Hits. Durch die gemeinsamen Gesänge lassen sich Emotionen gut ausdrücken, die Mannschaft anfeuern oder auch die Gegner verhöhnen. Die ersten Stadiengesänge gab es in den frühen 60er-Jahren in Liverpool, England. AF

 

 

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