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Der Bundestag hat am 06.05.2021 das Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) verabschiedet. Wie die „ÄrzteZeitung“ berichtet, hatte der 124. Deutsche Ärztetag zuvor gefordert, das Gesetz in der vorgelegten Form nicht zu verabschieden. Die Kritik der Ärzte richtet sich vor allem gegen das Vorhaben, die Gesundheitskarte als Speichermedium von Patientendaten langfristig durch zentrale Onlinespeicher abzulösen. So soll zum Beispiel der elektronische Medikationsplan ab dem 01.07.2023 nicht mehr auf der Gesundheitskarte gespeichert, sondern als eigenständige Anwendung der Telematikinfrastruktur betrieben werden. Kritik am DVPMG kommt auch vom Digitalverband Bitkom. Der Verband kritisiert vor allem, dass Ärzte künftig nur bis zu 30 Prozent ihrer Sprechstunden als Onlinesprechstunde abrechnen dürfen. Diese Deckelung passe nicht mehr in die heutige Zeit, so der Verband.     ML

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