Foto: Phonak

Jüngst wurden bei Phonak unbeabsichtigt Kundendaten an Dritte per E-Mail weitergeleitet, berichtet die Zeitschrift „Audio Infos“ online. Zusammen mit einer Einladung zu einem Onlineseminar gingen sie an 90 Hörakustikbetriebe in einem einzelnen Verkaufsgebiet im Süden Deutschlands. Aus einer Kundenliste sollten die E-Mail-Adressen der anzuschreibenden Kunden für den Versand kopiert werden, zitiert die Zeitschrift den Hörgerätehersteller. Nur sei diese Liste mit dem Namen „Kienzle“ dann versehentlich mit eben dieser Mail verschickt worden. Sie gebe Aufschluss darüber, welcher Betrieb aus dem betreffenden Verkaufsgebiet in einem bestimmten Zeitraum welches Volumen in Fellbach eingekauft habe. Auch die Anzahl der Betriebsstätten sowie eine Telefonnummer seien zu sehen. Preise, Gerätetypen oder Rabatte seien in der Liste aber nicht ersichtlich. Noch am selben Abend habe Martin Heierle, Geschäftsführer der Sonova Deutschland GmbH, die Adressaten angeschrieben und mit einer persönlichen Entschuldigung darum gebeten, die Mail samt der Liste zu löschen, so die „Audio Infos“. Dennoch habe sich die Liste verbreitet, weshalb sich Heierle nochmals per Brief an die betroffenen Betriebe gewandt habe. Als Konsequenz seien bei Phonak entsprechende Maßnahmen getroffen worden, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole. zg

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