Gestern Abend haben sich die Koalitionsspitzen in Berlin (Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Markus Söder (CSU), Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken (SPD)) nach zähen Verhandlungen auf ein weiteres Hilfspaket in Milliardenhöhe geeinigt. Von den rund zehn Milliarden Euro profitieren unter anderem Kurzarbeiter sowie kleine und mittelständische Unternehmen, schreibt die Wochenzeitung „Die Zeit“ in ihrer Onlineausgabe. Danach soll das Kurzarbeitergeld – gestaffelt nach der Bezugsdauer – auf bis zu 80 Prozent und für Eltern auf bis zu 87 Prozent angehoben werden. Die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes werde abhängig gemacht von der Dauer der Zwangspause und davon, dass mindestens 50 Prozent der regulären Arbeitszeit ausfalle. Ab dem vierten Monat würden 70 oder 77 Prozent (Eltern), ab dem siebten Monat 80 oder 87Prozent des Lohnausfalls gezahlt. Insgesamt stehen hierfür circa eine Milliarde Euro zur Verfügung. Darüber hinaus vereinbarte die Koalition Steuererleichterungen für kleine und mittelständische Unternehmen und plant dafür rund vier Milliarden Euro ein, heißt es auf www.zeit.de. Ihnen soll die pauschale Verrechnung absehbarer Verluste in diesem Jahr mit Steuervorauszahlungen aus dem Jahr 2019 ermöglicht werden. Die Betriebe erhalten so Erstattungen von den Finanzämtern, was ihnen Liquidität verschafft. Nach derzeitigem Recht könnten sie die Verluste erst im nächsten Jahr geltend machen. zg

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