Um den Hörakustikbetrieben die Umsetzung der behördlichen Auflagen zur Hygiene und Steuerung des Zutritts ihrer Geschäfte zu erleichtern, haben die Spitzenverbände des Gesundheitshandwerks für ihre Mitglieder ein gemeinsames Dokument zu den SARS-CoV2-Arbeitsstandards erarbeitet. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) geht davon aus, dass die Ordnungsämter der Kommunen in den Betrieben prüfen werden, ob das geforderte betriebliche Hygienekonzept vorliegt und korrekt angewandt wird. Die Vorlage der biha und des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZAV) soll den Betrieben als Orientierungshilfe dienen und kann individuell an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Es wird unter anderem geraten, bei allen Tätigkeiten den frontalen Kundenkontakt zu vermeiden und bei kontaktintensiven Vorgängen wie der Ohrabdrucknahme möglichst wenig zu sprechen. Hörakustiker können je nach Bedarf Textbausteine aus der offenen, fünfseitigen Worddatei übernehmen. Das Dokument enthält detaillierte Informationen über Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Virus, die sich unter anderem an den Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BAMS) zur SARS-CoV-2-Pandemie vom 17.04.2020 und den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) orientieren.   zg

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