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Österreich/Schweiz ‒ Nach Angaben der Plattform „Branchenradar.com“ habe sich das Wachstum bei Hörgeräten im deutschsprachigen Raum 2018 um mehr als die Hälfte reduziert, zeige aber eine anhaltende Aufwärtsbewegung. Im Jahr 2019 werde sich der Herstellerabsatz von Hörgeräten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) voraussichtlich um nochmals circa drei Prozent erhöhen. Dass sich die Wachstumsrate der Industrie gegenüber 2017 halbiert habe, sei den bestens gefüllten Lagerbeständen aufseiten der Hörakustiker geschuldet. Die Konsumnachfrage halte an, und da höherpreisige Hörgeräte im Trend seien, prognostiziert das Branchenradar Herstellererlöse von rund 2,4 Milliarden Euro. Bei der Verteilung auf die einzelnen Märkte komme die Bundesrepublik auf nahezu 90 Prozent des potenziellen Marktes, in Österreich und der Schweiz würden lediglich rund 60 Prozent des Marktpotenzials erreicht. Hinter-dem-Ohr(HdO)-Geräte beherrschten mit rund 88 Prozent noch immer klar den Markt, In-dem-Ohr(IdO)-Geräte hätten allerdings prozentual stärker zugelegt.    zg

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