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Wie die „Deutsche Handwerks Zeitung“ berichtet, hat sich die Koalitionsarbeitsgruppe auf Eckpunkte für eine Änderung der Handwerksordnung verständigt. Für einige Berufe zeichne sich die Wiedereinführung der Meisterpflicht ab. Diese sei die beste Garantie für Qualitätsarbeit, Verbraucherschutz, Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und eine hochwertige berufliche Aus- und Weiterbildung. Alle Gewerke, die seinerzeit aus der Meisterpflicht gefallen seien, sowie die Sozialpartner vom Bundeswirtschaftsministerium, sollten nun Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. Das Kriterium der Gefahrengeneigtheit und des Schutzes von Leben und Gesundheit solle eine entscheidende Rolle für die Einschätzung spielen, aber auch rechtliche und ökonomische Aspekte der Meisterpflicht sollen in den Konsultationen Berücksichtigung finden. Für bestehende Betriebe solle allerdings Bestandsschutz gelten. Im Wirtschaftsministerium sei man zuversichtlich, noch vor der Sommerpause die Anhörungen mit den Verbänden durchzuführen. Ziel sei, das Gesetz im Herbst auf den Weg zu bringen, sodass es am 01.01.2020 in Kraft treten könne. Die Meisterpflicht war im Jahr 2004 für 53 Gewerke abgeschafft worden. zg

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