Foto: Fotolia/fotobeam

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) habe einen neuen Sonderfor­schungsbereich (SFB) „Hörakustik“ bewilligt, informierte die Carl von Ossietzky Universität in einer Pressemitteilung. Das auf zwölf Jahre ausgelegte Großprojekt trage den Titel „Hörakustik: Perzeptive Prinzipien, Algorithmen und Anwendun­gen (HAPPAA)“ und soll Grundlagen für verbesserte Hörsysteme und Hörassis­tenzsysteme schaffen. Geleitet werde die­ser SFB vom Oldenburger Psychoakusti­ker Professor Dr. Volker Hohmann, einem der leitenden Forscher im Exzellenzclus­ter „Hearing4all“ und Träger des Deut­schen Zukunftspreises. Mit einem integrierten Graduiertenkolleg trage der SFB außerdem zur aktiven Förderung junger Wissenschaftler bei. Der neue Sonderfor­schungsbereich „Hörakustik“ baue auf den Ergebnissen der in Kürze auslaufen­den DFG-Forschergruppe „Individualisier­te Hörakustik“ auf. Darin schufen Forscher der Universität Oldenburg, des Kompe­tenzzentrums HörTech und der Jade-Hochschule die Grundlagen, dass Hör­technologien zukünftig optimal an den Nutzer und die akustische Umgebung an­gepasst werden können, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Im Mittelpunkt des neuen SFB stehe nun „die komplizier­te Wechselbeziehung zwischen Men­schen mit eingeschränktem Hörvermö­gen und ihrer akustischen Umgebung“, die Hohmann und seine Kollegen als „akustische Kommunikationsschleife“ be­zeichnen. Um deren Grundprinzipien zu erfassen, erforsche das Team in drei Ar­beitsbereichen mit insgesamt zwölf Teil­projekten Modelle, Algorithmen und Anwendungen, heißt es in der Pressemit­teilung weiter. Die Ergebnisse des SFB sollen langfristig auch für weitere Anwen­dungen im Bereich  Unterhaltungselektronik genutzt werden.    zg

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net