Foto: pixabay

Die Anzahl der anerkannten Berufserkrankungen ist im Jahr 2016 erneut gestiegen, zeigt die aktuelle Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Demnach wurden von rund 75 500 Verdachtsanzeigen rund 20 500 Fälle als Berufskrankheit anerkannt. Während die Anzahl der Verdachtsfälle im Vergleich zum Jahr 2015 leicht gesunken ist (-1,9 Prozent), ist die Zahl der anerkannten Berufskrankheiten deutlich angestiegen (+22,2 Prozent). Der aktuelle Anstieg bei den anerkannten Fällen lässt sich laut DGUV teilweise auf die seit 2015 neu in die Liste aufgenommenen Berufskrankheiten zurückführen, allen voran durch den weißen Hautkrebs. Die Lärmschwerhörigkeit bleibt weiterhin auf Platz zwei der beruflich verursachten Erkrankungen. Hier gab es etwa 12 500 Verdachtsfälle (+4,2 Prozent), wovon 6 850 (+10,2 Pro­zent) anerkannt wurden. Auf Platz eins stehen die Hauterkrankungen ohne Hautkrebs, auf Platz drei der Hautkrebs. zg

 

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net