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Auf dem 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt habe sich die Mehrheit der Ärzteschaft für eine Lockerung des Fernbehandlungsverbotes ausgesprochen, meldete die BARMER in einer Pressemitteilung. Bislang sei es Ärzten in Deutschland berufsrechtlich verboten gewesen, Patienten ohne vorherigen Kontakt zu behandeln. Dies sei ein wichtiger Schritt in die digitale Zukunft der Medizin, würdigte BARMER-Chef Professor Dr. Christoph Straub die Entscheidung. Mit diesem Votum böten sich große Chancen für die Patientenversorgung, heißt es in der Pressemeldung weiter, denn es fördere die zügige Abklärung allgemeiner Beschwerden, aber insbesondere die intensivere Betreuung immobiler Patienten. Aus Sicht der BARMER müsse nun eine einheitliche Regelung für die Fernbehandlung für ganz Deutschland geschaffen werden. Die technischen Systemanforderungen sowie die Vergütung von Videosprechstunden seien bereits auf Bundesebene geregelt und damit Rahmenbedingungen zur digitalen Versorgung von Patienten geschaffen worden, so die BARMER. zg

 

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