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Ringschleifen beziehungsweise induktive Höranlagen ermöglichen die direkte Übertragung von Sprachsignalen in die Hörsysteme beziehungsweise Cochlea-Implantate(CI). Dennoch gerate die klassische Ringschleife immer mehr aus dem Fokus, während Bluetooth und WLAN stark propagiert werden, die aber in ihrer bisherigen Form für die Anwendung im öffentlichen Raum nicht geeignet seien. Aus diesem Grund bekennen sich der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) und die Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha) zur Nutzung von Induktionsanlagen oder vergleichbaren Technologien in öffentlichen Räumen und medizinischen Einrichtungen. In einer gemeinsamen Resolution fordern DSB und biha gemeinsam die Teilhabe beeinträchtigter Menschen am öffentlichen Leben, wofür entsprechende technische Voraussetzungen geschaffen werden müssten. Bei Schwerhörigen betreffe das insbesondere die Kommunikation und Informationsübermittlung in Gebäuden. Hierfür sei die induktive Übertragung mittels T-Spule nach wie vor das Mittel der Wahl, heißt es in der Resolution. zg

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