Der belgische Master-Student Judicaël Cornu hat spezielle Kopfhörer entwickelt, die Töne nicht per Schallwellen, sondern in Form von Vibrationen über den Schädelknochen übertragen (Knochenschall).
Cornu, der Industrial Design an der »La Cambre Hochschule für visuelle Kunst« (ENSAV) in Brüssel studiert, möchte mit seiner Erfindung Hörgeschädigten wieder den Genuss von Musik ermöglichen. Die von ihm entwickelten Kopfhörer lassen die Ohren frei, stattdessen liegen die Hörer ringförmig am Schläfenbein an; für die Vibration sorgt eine speziell geformte Keramik. Alternativ hat er auch ein Armband entwickelt, welches die Töne über den Unterarmknochen übertrage. Beides sei auch für Normalhörende geeignet, da das Ohr so nicht für zusätzliche Töne oder Gefahren blockiert sei. Außerdem würden andere Menschen nicht beeinträchtigt, da ausschließlich der Nutzer die per Knochenschall übertragenen Signale höre. pte

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