Der Markt für Hörgeräte in Westeuropa soll nach einer Studie der Unternehmensberatung »Frost & Sullivan« bis 2017 jährlich um 4,8 Prozent wachsen. Gründe für die positive Entwicklung seien die alternde Bevölkerung, der Anstieg von Menschen mit einer Hörminderung und die beidseitige Versorgung, durch die sich die Zahl der verkauften Einzelgeräte erhöhe.
Außerdem, so das Unternehmen, werde »der verstärkte Einstieg von Herstellern in den Einzelhandel und die zunehmende Erweiterung des Produktsortiments … das Wachstum der Marktteilnehmer in der Hörgeräte-Industrie vorantreiben«. Darüber hinaus habe die Bluetooth-Technologie den Durchbruch geschafft. Hinderlich für ein weiteres Wachstum seien hingegen das bestehende Stigma der Schwerhörigkeit in der Gesellschaft und teils fehlende Vertriebsmöglichkeiten. Es habe sich eine Konsolidierung eingestellt, fünf Unternehmen seien marktbeherrschend, so Frost & Sullivan. Außerdem könne der möglicherweise wachsende Erfolg von Implantaten dem Hörgeräte-Absatz im Wege stehen. Laut der Unternehmensberatung wurden auf dem westeuropäischen Hörgerätemarkt 2010 rund 2.304,5 Millionen US-Dollar umgesetzt. BiK

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net