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Kuba – Das kubanische Gesundheitsministerium (Ministry of Public Health of Cuba) hat Statistiken zur Hörgesundheit der eigenen Bevölkerung veröffentlicht. Wie „Gramma“, das offizielle Organ des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, mitteilt, gibt es auf der Insel insgesamt 52 660 hörgeschädigte Menschen. Das entspricht einer Rate von 4,7 je 1 000 Einwohner. Am häufigsten betroffen sind Menschen ab 60 Jahre (30 123), gefolgt von der Gruppe zwischen 19 und 59 Jahren (16 275) und den unter 18-Jährigen (3 271). Hinzu kommen 2 991 taubblinde Menschen. Die audiologische Versorgung findet in 19 Kinderkliniken und 18 Krankenhäusern statt. In jeder Provinz gibt es 16 Hörzentren. Auf Ebene der Polikliniken stehen 421 Rehabilitationsdienste zur Verfügung. Weiterhin gibt es einen spezialisierten Dienst für Cochlea-Implantate und komplexe Ohrchirurgie sowie zwei Schläfenbeinbohrlabore in Havanna und Camagüey für die Ausbildung von Ohrchirurgen.     ML

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