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Seit die TV-Sender die Empfehlung R128 der European Broadcast Union anwenden, gibt es kaum noch Lautheitssprünge zwischen den Sendungen. Eine Verschlechterung der Sprachqualität, die Hörakustiker in jüngster Zeit beanstanden, führt Max Kiefer, Leiter der ARD-Arbeitsgruppe Sprachverständlichkeit, gegenüber dem Portal von „markt intern“ auf veränderte Hörgewohnheiten zurück. Lebensnähere Charaktere und glaub-hafte Milieus würden dann mit dem Anspruch auf eine bessere Sprachverständlichkeit kollidieren. Die ARD-Arbeitsgruppe hat in einem Pilotprojekt ein Verfahren auf Basis von künstlicher Intelligenz erprobt, bei dem eine fertige Tonmischung automatisiert in Sprach- und Hintergrundanteile zerlegt wird. Die Sprache kann dadurch hervorgehoben und auf einer zusätzlichen Tonspur verbreitet werden. Jetzt entscheiden die Gremien von ARD und ZDF über die Umsetzung.   ML

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