Foto: AdobeStock/CrazyCloud

Das dänische Unternehmen Demant A/S hatte Ende April 2022 angekündigt, seine Hörimplantatmarke Oticon Medical an den australischen Hörimplantathersteller Cochlear zu verkaufen. Nun haben die australischen Wettbewerbshüter der Behörde ACCC Bedenken angemeldet. Sowohl Cochlear als auch Oticon Medical stellen nicht chirurgische Knochenleitungsgeräte, chirurgische knochenverankerte Geräte und Cochlea-Implantate her. Diese Geräte kommen dann zum Einsatz, wenn der Hörverlust so weit fortgeschritten ist, dass er nicht mit Hörgeräten behandelt werden kann. Weltweit gibt es jedoch nur wenige Anbieter. In Australien teile sich Cochlear und Oticon Medical das Geschäft mit nicht chirurgischen Knochenleitungsgeräten und chirurgischen knochenverankerten Geräten nur noch mit einem weiteren Anbieter – bei Cochlea-Implantaten gibt es zwei Mitbewerber.    ML

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net