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Zum Ausbildungsstart hat die „Deutsche Handwerks Zeitung“ auf wichtige gesetzliche Regelungen hingewiesen. Bei minderjährigen Auszubildenen müssen zum Beispiel neben dem Ausbildungsbetrieb und dem Auszubildenen auch die Erziehungsberechtigten oder alle Personen, die das Sorgerecht haben, den Vertrag unterschreiben. Auszubildener und Betrieb erhalten jeweils ein Exemplar des Vertrags. Die Inhalte des Ausbildungsvertrags sind in § 11 BBiG (Berufsbildungsgesetz) geregelt. Falls Arbeitszeit und Pausen nicht in einem Tarifvertrag festgelegt sind, dürfen Auszubildene nach Jugendarbeitsschutzgesetz maximal 40 Stunden in der Woche arbeiten. Minderjährige können nur an fünf Tagen pro Woche, acht Stunden am Tag und nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden. Für bestimmte Branchen wie etwa die Gastronomie gibt es Ausnahmen. Bei einer Arbeitszeit von vier bis sechs Stunden am Tag besteht zudem ein Anrecht auf 30 Minuten Pause.         ML

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