Es ist ein Imagefilm, in dem ein Hörgeräteträger aus seinem Leben, von seinem Traum einmal Bundesligaprofi zu werden, erzählt. Ein Film, der einen jungen Mann mit Hörproblemen zeigt, der von seiner Familie unterstützt wird, und der 100-prozentig hinter seinen Hörsystemen steht. Dabei ist er, Simon Ollert, der Sympathieträger des Films. Das wusste auch der Hörgerätehersteller Sonova, hat sich im Film eher im Hintergrund gehalten und dafür einen Preis abgestaubt.

Understatement nennt sich das auch. Die Fähigkeit sich weniger dramatisch auszudrücken. Das passt auch zu den Klischees, die die Welt über Schweizer hat. Die seien eher bescheiden und zurückhaltend. Und so kommt auch der Werbefilm des Hörgerätehersteller Sonova daher. Dafür gab es während der Internationalen Wirtschaftsfilmtage in der Kategorie Gesundheitsfilme für den Film "Leben ohne Einschränkungen" die Auszeichnung in Gold.

Anhand der Geschichte des Nachwuchsfussballers Simon Ollert (FC Ingolstadt) soll der Film beispielhaft zeigen, wie Menschen mit einem Sonova-Hörgerät ein Leben ohne Einschränkungen ermöglicht werden kann. Die Jury überzeugte das im Film gezeigte emotionale Porträt von Ollert und das Storytelling-Konzept.

Ollert sagt über das gemeinsame Projekt: "Der Film zeigt meine Geschichte und was man trotz Hörverlust alles erreichen kann." Der Wettbewerb für Wirtschaftsfilme aus dem deutschsprachigen Raum findet bereits zum 27. Mal statt und will die Akteure aus der Wirtschaft und Kreativbranche vor allem inspirieren.

Rund 140 Filmemacher, Auftraggeber, Kommunikatoren und Wirtschaftsprofis nahmen an der Veranstaltung teil. 46 Filme aus den teilnehmerländen Ländern Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Südtirol schafften es auf die Shortlist, die mit Victoria-Trophäen in Gold, Silber und Schwarz in 16 Kategorien ausgezeichnet wurden.

Was in der Begründung der Juroren nicht erwähnt wird, ist, dass der Film zeig, warum die meisten Akustiker jeden Morgen aufstehen und ihrem Job nachgehen. Die Antwort lautet, wegen der Kunden. Der Film zeigt, dass sie einen fantastischen Job machen. Man sieht nur das gute Ergebnis. Das ist auch Understatement. Hier gibt es den Film.